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51 Teams kämpfen auf der VDH-Europasieger-Ausstellung um einen Platz auf dem Podest. Den Siegern winkt ein Ticket zur Agility-Weltmeisterschaft in Österreich.
Die sportlichsten Hunde Deutschlands

Die besten Teams Deutschlands kämpfen um einen Platz in der Nationalmannschaft, der die Teilnahme an der Agility-Weltmeisterschaft sichert. Vom 1. bis 3. Mai 2009 finden anlässlich der VDH-Europasieger-Ausstellung in den Westfalenhallen Dortmund die Qualifikationsläufe statt. Diese Ausscheidungswettkämpfe sind der sportliche Höhepunkt der Saison.
Am Sonntag zeigt sich beim Finale, wer die Nerven behält und den anspruchsvollen Parcours fehlerfrei und in Bestzeit absolviert. Temporeich geht es über Hürden, Steg, Slalom oder durch den Tunnel. In wohl keiner anderen Hundesportart kommt es so sehr auf das Zusammenspiel von Mensch und Hund an, wie beim Agility. Hier entscheiden Sekundenbruchteile über Sieg, Fehler oder sogar Disqualifikation. Agility ist eine rasante Hundesportart, die dem Menschen sehr viel Koordination, Körpergefühl und schnelle Reaktionen abverlangt, um den Hund an der unsichtbaren Leine durch den Parcours zu lenken.
Über 100.000 Menschen betreiben diesen populären Sport in Deutschland. International zählen die deutschen Teams zur Elite. So kommt beispielsweise der amtierende Vizeweltmeister aus den deutschen Reihen. Bei der Weltmeisterschaft am 18.-20. September 2009 in Österreich wird die deutsche Nationalmannschaft wieder um die Titel in den verschiedenen Klassen kämpfen.
Agility ist ein Sport bei dem es um mehr geht, als den Hund über Hindernisse springen zu lassen. Vergleichbar mit dem Springreiten im Pferdesport, muss vom Hund ein Parcours bewältigt werden. Der Hundeführer bleibt neben den Geräten (überspringt diese nicht) und steuert seinen vierbeinigen Partner lediglich durch Körpersprache und Hörzeichen durch den Parcours. Jeder Parcours ist anders und stellt das Team immer wieder vor neue Aufgaben.
Der Parcours besteht aus vielen verschieden Hindernissen wie Reifen, A-Wand, Laufsteg, Slalom, Wippe, Reifen, Tunnel, verschieden Sprünge usw. Aber allein die Kombination macht einen Parcours aus. Aufgeteilt in drei Leistungsklassen (1-3) variiert der Schwierigkeitsgrad des Parcours. Neben den drei Leistungsklassen wird die Höhe der zu überwindenden Geräte ebenfalls in drei Klassen eingeteilt (Small, Medium und Large). Die Zuordnung zu den Klassen richtet sich nach der Größe des Hundes. Es gewinnt das schnellste Team mit den wenigsten Fehlern.
Agility eignet sich für fast alle Hunderassen. Große und schwere Hunde sollten diesen Sport aufgrund der hohen körperlichen Belastung allerdings nicht ausüben. Ebenso übergewichtige und kranke Hunde eignen sich nicht für diese Sportart.
Die Hundeausstellung ist an allen drei Tagen von 9.00-18.00 Uhr für Besucher geöffnet, die Eintrittskarten kosten zwischen 8,00 EUR (Tageskarte Erwachsene) und 18,00 EUR (Familienkarte). Wichtiger Hinweis für Besucher mit eigenem Hund: Impfausweis und gültige Tollwutschutzimpfung nicht vergessen!
Pressemitteilung 22. April
2009
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